Wattner, ein reiner Anbieter von Solarbeteiligungen in Deutschland, übernimmt für seine Anleger künftig die Prospekthaftung bis zur Ausplatzierung und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Verbraucherschutz, wie es in eigener Sache heißt. Auf diese Weise schließe das Unternehmen eine Haftungslücke, die aus dem Börsengesetz entstanden ist und den Entfall der Prospekthaftung innerhalb sechs Monaten nach Vertriebsstart vorsieht, was mit geschlossenen Fonds nicht kompatibel ist. Auch MPC Capital hatte vor kurzem angekündigt, auf den Entfall der Prospekthaftung zu verzichten.
„Nicht nur Anleger sind damit auf der sicheren Seite. Vermittler und Vertriebe sind nun nicht mehr gezwungen, die Anleger auf die lediglich sechs Monate währende Prospekthaftung hinzuweisen“, sagt Ulrich Uhlenhut, Vorstand der Wattner AG. „Bei Haftungsproblemen bleiben unsere Vermittler völlig unberührt, da wir in diesem Falle dem Anleger gegenüber automatisch unbegrenzt einstehen.“
Geschlossene Fonds werden fast immer länger als sechs Monate platziert. Beim SunAsset 2 beträgt die Emissionsphase ein Jahr, so dass Wattner die Übernahme der verlängerten Prospekthaftung pünktlich mit Auslaufen der gesetzlichen Frist anbietet. „Anleger können unbesorgt weiterzeichnen. Die Komplett-Haftungsübernahme gehört zu unserem Verständnis eines guten Angebotes, welches in den letzten Wochen durch neutrale Analysten, Presse und Vertriebspartner vielfach bestätigt wurde.“, so Uhlenhut weiter. (ir)
Die Wattner AG mit ihren Tochtergesellschaften entwickelt, finanziert und realisiert Kraftwerke für erneuerbare Energien mit Schwerpunkt Solarenergie. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Köln.
Quelle: FONDS professionell ONLINE