Das Geld die Nerven beruhigen kann, ist bekannt – Dagobert Duck führt es vor – aber kann sich der schnöde Mammon auch in gesundheitlicher Sicht positiv auswirken? Ja, meinen Forscher der Universität von Minnesota, wie die britische ‚Daily Mail’ berichtet. Ihre Aussage basieren die Forscher dabei auf ihrer jüngsten Studie im Rahmen derer sie etlichen Studenten entweder ein Bündel von 80 100-Dollar-Noten oder alternativ ein Bündel von 80 leeren Papieren in die Hand gaben, unter dem Vorwand, dass man die Geschicklichkeit beim Zählen überprüfen wolle.
Danach wurden die Studenten gebeten, ihre Hände in eine Schüssel mit heißem Wasser zu tunken, um u testen, wie schmerzhaft dies sei und wie lange die einzelnen Probanden dies aushalten konnten. Es stellte sich heraus, dass jene, die das Geld gezählt hatten, sich deutlich weniger über Schmerzen beklagten. Daraus leiteten die Forscher ab, dass der Gedanke an das Halten von Geldscheinen und Münzen sich beruhigend auswirken kann, und dabei helfen kann, Schmerzen abzuschwächen, weil sie das Selbstwertgefühl und das Gefühl wirtschaftlicher Unabhängigkeit stärken und so als Puffer gegen Schmerzen fungieren. Die These, dass ein erhöhtes Selbstwertgefühl Schmerzen mindern kann, respektive die betreffende Person weniger anfällig für Schmerzen macht, wurde von einigen vorangegangen Studien ebenfalls bestätigt. Die Resultate des Versuchs wurden im Fachjournal ‚Psychological Science’ veröffentlicht. (ir)
Quelle: FONDS professionell ONLINE